Seit die staatliche Aufsicht der Strom- und Gastarife 2006 abgeschafft wurde, gibt es immer häufiger schwer durchschaubare Preiserhöhungen. Besonders ärmere Haushalte sind von dieser Entwicklung massiv betroffen. Hierzu erklärt Gerd Schlupp, Kreisvorsitzender der Partei DIE LINKE. und sein Stellvertreter Carsten Stoffel folgendes:
„Wir begrüßen das die Solinger Verbraucherberatung die negativen Folgen dieser Entwicklung thematisiert,“ so LINKE. Vorsitzender Gerd Schlupp, „Wer unverschuldet in Zahlungsverzug gerät, darf nicht durch das Kappen der Stromversorgung bestraft werden. Ein Leben ohne Licht, heißes Wasser und warme Mahlzeiten ist unzumutbar! Die SWS müssen ihre bisherige Vorgehensweise überdenken. Hier ist auch die Politik gefordert dafür zu sorgen, das bei Zahlungsrückständen, individuelle Lösungen auf Ratenbasis ermöglicht werden“ meint Schlupp weiter.
Doch dabei darf es nicht bleiben. „Die finanzielle Situation der Haushalte muss bereits bei der Preisgestaltung berücksichtigt werden,“ so sein Stellvertreter Carsten Stoffel.
Wir brauchen deshalb für einkommensschwache SWS Kunden Sozialtarife, die mit einer Energieberatung gekoppelt sein müssen.
Angesichts der hohen Gewinne der Energiekonzerne ist ein Sozialtarif finanzierbar. Wir fordern den Rat auf dem Beispiel der Stadt Köln zu folgen, und die SWS aufzufordern zu prüfen, wie ein Sozialtarif für Strom und Gas in Solingen eingeführt werden kann!