20. Oktober 2008 Gerd Schlupp

Feuerwehrleitstelle: So geht es nicht weiter!

„Nachdem es offensichtlich erneut zu Fehleinschätzungen von Beamten der Feuerwehrleitstelle und durch Rettungssanitäter gekommen ist, steht eines fest: So geht es nicht weiter“, erklärt  Linkspartei Vorsitzender Gerd Schlupp.

Schlupp: "Mittlerweile muss man befürchten, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis Pannen und Fehleinschätzungen zu ernsthaften Folgen für Gesundheit oder sogar dem Leben von Bürgern führen!
Sicher ist es richtig und notwendig das Leitstellenbeamte sich nach dem Grund für einen Einsatz  erkundigen. Aber gerade in Notsituationen müssen Betroffene oder deren Angehörige das letzte Wort haben. In berechtigten Zweifelsfällen ist schnellstmöglich ein Arzt hinzuzuziehen. Die Entscheidung über einen Krankentransport kann nicht per Ferndiagnose erfolgen und darf auch am Einsatzort nicht durch Sanitäter gefällt werden!
 
Die gemeinsame Feuerwehrleitstelle ist nun seit Anfang 2007 in Betrieb.
Die Zeit für Beschönigungen und Beschwichtigungen ist vorbei.
Eine so wichtige Einrichtung muss von der Inbetriebnahme an, ohne gravierende Mängel,  funktionsfähig sein.
Deshalb stellt sich jetzt auch die Frage nach den Konsequenzen, nicht nur für die betroffenen Einsatzbeamten, sondern auch für Ex-Ordnungsdezernent Weeke und Feuerwehrchef Fischer.

Jetzt ist OB Haug gefragt. Wann nimmt er endlich zu den immer wieder auftretenden Mängeln öffentlich Stellung?
Die verunsicherten Bürger haben ein Recht auf Antworten!“