Fairness-Pakt: LINKE gesprächsbereit
"Die anstehenden Wahlen können die Chance für eine breite politische Mobilisierung der Bürger sein. Es besteht aber auch die Gefahr, dass durch kleinkariertes, eifersüchtiges Parteiengezänk und einem unfairen Stil der politischen Auseinandersetzung, sich noch mehr Bürger entsetzt von der Politik abwenden als bisher schon. Wie real diese Gefahr ist, zeigen die fast schon kindisch anmutenden Vorgänge bei der Veranstaltung des Walder Werberings.
Um eine solche Entwicklung zu vermeiden, ist DIE LINKE zu Gesprächen über einen Fairness-Pakt für die anstehenden Wahlkämpfe bereit, so LINKE-Vorsitzender und OB -Kandidat Gerd Schlupp. Wir wollen einen Wahlkampf in dem Klartext geredet wird, in dem aber für unfaire Methoden oder persönliche Beleidigungen kein Platz ist.
Unsere Zusage erfolgt nicht ohne Skepsis. Wir haben schon in den vergangenen Monaten wiederholt den Versuch erlebt, unsere Partei ins undemokratische Zwielicht zu rücken. Das läßt für den Wahlkampf schlimmes ahnen.
Wir haben vor diesen Methoden keine Angst, denn die Erfolge der LINKEN beweisen die Wirkungslosigkeit solcher Versuche. Trotzdem hoffen wir, dass sich bei allen Parteien die Einsicht durchsetzt: Nicht Ausgrenzung und Diffamierung, sondern der demokratische Wettbewerb ist der beste Weg.Ein Schmutzwahlkampf auf niedrigstem Niveau wird letztlich niemand nutzen, meint Schlupp.