9. Juli 2009 Gerd Schlupp

L405/B229n: Solinger Interessen stärker vertreten

L405/B229n: Solinger Interessen stärker vertreten

"Die erfreulich argumentativ und konstruktiv geführte Podiumsdiskussion zwischen IHK und der BI L405-B229n nein, hat klar ergeben, das dieses Projekt verkehrspolitisch, ökologisch aber auch ökonomisch unvertretbar ist, so der OB-Kandidat der LINKEN Gerd Schlupp. Auch die Belastungen, für die durch einen Straßenbau betroffenen Anwohner, sind unzumutbar. Schließlich wird sich durch diese Straßen, der Druck auf den Bau der längst totgeglaubten L405 nord, vom Frankfurter Damm zur Schlagbaumer Straße verstärken. Damit ist eine autobahnähnliche Straße, die quer durch Solingen führt, dann nahezu komplett!

Dazu darf es nicht kommen! Rat und Verwaltung müssen sich für Alternativen einsetzen.

Dies gilt besonders für die Variante über die Haus-Gravener-Straße. Oder will man das alleine der Bürgerinitiative überlassen?

Die Vertretung Solinger Interessen gegenüber der Stadt Langenfeld, muss viel nachdrücklicher erfolgen. Auch zur Lösung der Stauproblematik an der Autobahnauffahrt trägt bisher nur die Bürgerinitiative bei.

Eine Reaktion der Stadt auf deren bedenkenswerte und schnell realisierbaren Vorschläge fehlt. Offensichtlich besteht seitens der Solinger Verantwortlichen die Absicht, dass Ergebnis noch ausstehender Gutachten auf jeden Fall fatalistisch zu akzeptieren. Hält man den Dialog mit Solingens größter Bürgerinitiative für überflüssig? Noch ist es möglich das Fehlprojekt L405/B229n zu verhindern, meint Schlupp, aber die Zeit läuft ab!"