BERLIN - Eine Zeitung der äußersten Rechten feiert
die Einigung auf Joachim Gauck als nächsten Bundespräsidenten. Während der bisherige Amtsinhaber Christian Wulff mit "Worthülsen von der 'bunten Republik'" Schlagzeilen gemacht habe, seien von Gauck
"nüchterne Äußerungen" unter anderem zum Thema "Migration" bekannt,
heißt es lobend in der ultrarechten Wochenzeitung Junge Freiheit. In der Tat hat Gauck durchaus positiv zu dem SPD-Politiker Thilo Sarrazin Stellung bezogen, der für rassistische Äußerungen über "Türken und Araber" bekannt ist.
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BERLIN - Eine Zeitung der äußersten Rechten feiert
die Einigung auf Joachim Gauck als nächsten Bundespräsidenten. Während
der bisherige Amtsinhaber Christian Wulff mit "Worthülsen von der
'bunten Republik'" Schlagzeilen gemacht habe, seien von Gauck
"nüchterne Äußerungen" unter anderem zum Thema "Migration" bekannt,
heißt es lobend in der ultrarechten Wochenzeitung Junge Freiheit. In
der Tat hat Gauck durchaus positiv zu dem SPD-Politiker Thilo Sarrazin
Stellung bezogen, der für rassistische Äußerungen über "Türken und
Araber" bekannt ist. Der zukünftige Bundespräsident hat außerdem mit
Aussagen über die deutsch-polnische Grenze, über die Umsiedlung der
Deutschen und über die Shoah von sich reden gemacht. So vertritt er
die Auffassung, die "Überhöhung" des "deutschen Judenmordes in eine
Einzigartigkeit" nehme zuweilen eine quasireligiöse "Dimension der
Absolutheit" an, die abzulehnen sei. Joachim Gauck soll in gut vier
Wochen von den Abgeordneten beinahe sämtlicher Bundestagsparteien zum
elften Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt werden - in
parteiübergreifendem Konsens.
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