
Das dürften sich am vergangenen Wochenende zahlreiche Leute gefragt haben, als der Kreisverband Solingen mit einem Infostand auf die Straße ging, um die Bürgerinnen und Bürger über die Folgen der neuesten Sparpläne der Bundesregierung zu informieren.
Die Sprecherin des linken Kreisverbandes, Karina Ossendorff, erklärt dazu:“Wir möchten den Menschen zeigen, dass unser gesellschaftliches und politisches Engagement nicht am Wahltag endet. Wir kämpfen nicht um Stimmen sondern um die Überzeugungen in den Köpfen der Menschen.“
„Mit unserer Aktion wollen wir den Menschen die Unerträglichkeit des Sozialabbaus deutlich machen. Es scheint neuerdings stark in Mode zu sein, stets die Schwächsten der Gesellschaft für alle möglichen Probleme in unserem Land verantwortlich zu machen und dementsprechend zur Rechenschaft zu ziehen. Eine solche Fehlentwicklung gab es in unserem Land bereits einmal im letzten Jahrtausend und dagegen gehen wir mit aller Kraft an“, ergänzt Thorsten Hausen (DIE LINKE).
Das Sparpaket der schwarz-gelben Bundesregierung ist grausam, unerträglich und höchst ungerecht. Die Berliner Regierungskoalition und ihre willigen Helfer versuchen ohne Scham, die „Kleinen Leute“ abzuzocken und die Reichen, die Vermögenden und die Banken zu schonen.
Doch die rücksichtslosen Sparer aus Berlin haben sich verrechnet. Eine Welle des Unmuts zieht durch das Land. Überall wird über die dreist wachsende Ungerechtigkeit geschimpft. Doch: Schimpfen alleine ist zu wenig. Deshalb ging DIE LINKE.Solingen auf die Straße. Wir wollten den Menschen zeigen, dass dieses Sparpaket nicht nur gesellschaftliche Randgruppen betrifft. Familien, Rentner und Menschen mit niedrigen und niedrigsten Einkommen - sie alle sind in gleicher Weise betroffen während die Vermögen der Reichsten unseres Landes munter und unangetastet weiter in astronomische Höhen klettern.
DIE LINKE fordert das sich unsere Gesellschaft endlich konsequent auf Artikel 14 des Grundgesetzes besinnt (Art. 14-2: Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.) Solange dies nicht passiert, werden wir immer wieder auf die Strasse gehen.


