Mehr alleinerziehende Frauen als erwartet kamen am gestrigen Weltfrauentag mit ihren Kindern ins Solinger TIKKI-Kinderland um einen bunten Nachmittag zu erleben. Sogar ein Vater feierte mit seinem Sohn den 100. Weltfrauentag, zu dem DIE LINKE.Solingen sozial benachteiligte kleine Familien eingeladen hatte.
"Wir wollten ein Zeichen setzen und haben uns daher für eine Aktion entschieden die den Menschen zugute kommt, die in unserer Gesellschaft sonst viel zu oft vernachlässigt und ausgeschlossen werden. Dabei ging es uns hauptsächlich um Alleinerziehende und kleine Familien, die auf Hartz IV angewiesen sind", erklärt die Kreisvorsitzende und Landtagskandidatin Karina Ossendorff.
„Besonders erfreulich war aus unserer Sicht die Gelegenheit, sich in ungezwungener Runde bei Kaffee, Limo, Burger und Pommes mit den wirklich drängenden Problemen der Menschen zu befassen. Arbeitslosigkeit, mangelhafte Betreuungsmöglichkeiten und Kinderarmut wurden ebenso thematisiert, wie alltägliche Probleme - woher kommt die dringend benötigte Brille für das Kind, wie bezahle ich benötigte Medikamente oder wie organisiere ich den anstehenden Umzug? Viel zu oft werden junge Mütter bei solchen Problemen von Gesellschaft und Ämtern allein gelassen“, so Ossendorff weiter.
Selbst wenn diese alleinerziehenden Väter und Mütter die Rückkehr ins Arbeitsleben schaffen, besteht in den meisten Fällen nur eine Aussicht auf eine prekäre Beschäftigung im Niedriglohnsektor. Als sogenannte 'Aufstocker' kommen sie dann trotz Arbeit wieder nicht über das Hartz IV-Niveau hinaus. Vielen droht Altersarmut. Aus diesen Grund kämpft DIE LINKE weiter für den gesetzlichen Mindestlohn von 10 Euro. Für uns gilt: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" und vor allem "gleicher Lohn für Frauen und Männer"!