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Anfrage im Bundestag zur Corona-Krise: Finanzministerium berechnet Gesamtkosten von 1,5 Billionen Euro

DIE LINKE. im Bundestag wollte im Oktober von der Regierung wissen, wie hoch die Gesamtrechnung durch „Rettungspakete“ ausfällt. Das Finanzministerium antwortete auf diese Anfrage mit einer gigantischen Zahl: bis jetzt sind es 1,5 Billionen Euro.

„Es ist vollkommen richtig, nicht in die Krise hineinzusparen, aber falsch, sich überhaupt nicht darum zu kümmern, wer die Kosten tragen wird“, sagte der Chef der LINKEN im Bundestag Bartsch. „Wer bezahlt die 1,5-Billionen-Euro-Rechnung? Das ist eine zentrale politische Frage der kommenden Monate ... Allein die hundert Milliardäre in Deutschland besitzen heute hundert Milliarden Euro mehr als noch vor einem Jahr … Milliardäre und Multimillionäre müssen zur Finanzierung dieser Krise relevant herangezogen werden, ansonsten droht der Kürzungshammer beim Sozialstaat und bei der Infrastruktur.“

Inflation droht!

Die Europäische Zentralbank verkündete Mitte Dezember einen zusätzlichen „Rettungsschirm“ von  1,85 Billionen Euro. Damit werden von den Mitgliedsstaaten der EU so genannte „Anleihen“ gekauft und die Staaten damit finanziell unterstützt. Das Problem ist nur: die Europäische Zentralbank hat das Geld gar nicht! Sie lässt es einfach „drucken“, ohne dass es dafür einen Gegenwert gibt. Damit wird das bisher vorhandene Geld weniger wert sein. Eine Inflation wird man tagtäglich beim Einkaufen merken. Betroffen von einer Inflation sind auch Sparer und Besitzer von Lebensversicherungen oder Pensionen. Wenn sie in Rente gehen, bekommen sie weniger für ihr Erspartes.


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