Solidarität auf der Straße: 1. Mai-Demo in Solingen
Hunderte Menschen gingen am 1. Mai in Solingen für soziale Gerechtigkeit, gute Arbeit und bezahlbares Leben auf die Straße. In Zeiten von Krieg, Krise und Rechtsruck war diese Demo ein sehr wichtiges Zeichen.
1. Mai in Solingen: Laut, bunt und kämpferisch
Am 1. Mai 2025 versammelten sich über 500 Menschen zur traditionellen Demonstration in Solingen. Gewerkschaften, linke Gruppen und solidarische Initiativen setzten ein starkes Zeichen für bessere Arbeitsbedingungen, ein soziales Miteinander und gegen rechte Hetze. Auch wir als Die Linke Solingen waren dabei mit klaren Botschaften: Gute Arbeit, bezahlbare Wohnungen und konsequenter Antifaschismus gehören zusammen. Vor allem aber: Klassenkampf ist jetzt!
In einer Zeit, in der die Lebenshaltungskosten steigen, Tarifverträge untergraben werden und rechte Parteien in Parlamente einziehen, ist klar: Der Kampf um soziale Gerechtigkeit ist aktueller denn je.
Hintergrund: Wer profitiert und wer nicht
Der 1. Mai ist nicht irgendein Feiertag. Er ist der internationale Kampftag der Arbeiter:innenbewegung. Und der wird auch in Solingen immer wichtiger. Während große Konzerne Profite einfahren, werden viele Menschen mit Minijobs, Leiharbeit oder prekären Beschäftigungen abgespeist. Gleichzeitig steigen Mieten, Energiepreise und Lebensmittelkosten auch in Solingen weiter.
Die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander. Laut aktuellen Zahlen des Paritätischen Armutsberichts liegt die Armutsquote in NRW bei über 18 Prozent. In Solingen betrifft das tausende Menschen. Und währenddessen fehlen in Kitas Personal, werden Krankenhäuser privatisiert und Busverbindungen gekürzt.
Unsere Position: Soziale Kämpfe verbinden
Wir als Die Linke Solingen sagen klar: Der 1. Mai darf nicht nur symbolisch sein er muss politisch wirken.
Wir fordern:
- Gründung einer städtischen Wohnungsgesellschaft ab 2026 mit demokratischer Mitbestimmung und dauerhaft günstigen Mieten
- Faire Bezahlung und neue Ausbildungsgänge bei Stadt und Städtischen Unternehmen.
- Mehr Personal, kleinere Gruppen, faire Arbeitsbedingungen für Erzieher:innen
- Vollständige Rückführung des Klinikums in öffentliche Hand und ein Ende der Privatisierung von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen
- Kostenlose Schulangebote, Sozialticket & erweiterter Solingen-Pass.
Was jetzt? Mach mit, werde laut!
Der 1. Mai war ein guter Anfang aber er reicht nicht. Wenn du auch willst dass Solingen gerechter wird dann werde aktiv.
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