Demo gegen Tarifverweigerung bei der Servicegesellschaft des städtischen Klinkums

Lukas Bock

Am Donnerstag, 5. März 2026, gehen die Beschäftigten der Servicegesellschaft des Städtisches Klinikum Solingen gemeinsam mit ver.di auf die Straße. Hintergrund ist die weiterhin verweigerte Aufnahme von Tarifverhandlungen durch den Arbeitgeber.

Die Linke Fraktion Solingen erklärt sich solidarisch und fordert einen Tarifvertrag sowie faire und verlässliche Arbeitsbedingungen.

Am Donnerstag, den 5. März 2026, demonstrieren die Beschäftigten der Servicegesellschaft des Städtischen Klinikums Solingen gemeinsam mit ver.di. Anlass ist die weiterhin verweigerte Aufnahme von Tarifverhandlungen durch den Arbeitgeber. Die Linke Fraktion Solingen erklärt sich solidarisch mit den Beschäftigten und unterstützt die Forderung nach einem Tarifvertrag sowie nach fairen und verlässlichen Arbeitsbedingungen.

Die Situation ist nicht länger hinnehmbar: Während ein Teil der Beschäftigten nach TVöD bezahlt wird, gelten für die Beschäftigten der Servicegesellschaft deutlich schlechtere Bedingungen. Für gleiche Tätigkeiten im gleichen Haus entstehen so erhebliche Einkommensunterschiede. Diese Zwei-Klassen-Struktur muss enden.

„Wir fordern die demokratischen Fraktionen ausdrücklich auf, an der Demonstration am 5. März teilzunehmen, die Sorgen und Ängste der Beschäftigten ernst zu nehmen, die zugesagte Altersvorsorge endlich umzusetzen und sich klar für Tarifverhandlungen sowie gleiche Standards im gesamten Haus einzusetzen. Ein kommunales Krankenhaus darf kein Ort der Ausbeutung sein. Öffentliche Daseinsvorsorge bedeutet auch öffentliche Verantwortung für faire Arbeitsbedingungen. Ein Haus. Ein Tarifvertrag. “, so Lukas Bock, Fraktionsvorsitzender.

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