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VIII. Altern in Würde und sozialer Sicherheit

Die höhere Lebenserwartung ist ein großer und erstrebenswerter zivilisatorischer Wert.

Eine Grundsicherung durch eine solidarische Mindestrente, die für alle Menschen im Alter ein Nettoeinkommen oberhalb der Armutsgrenze gesetzlich sichert, fordert die LINKE auf Bundesebene ein.

Die Ermöglichung von selbstbestimmtem Altern in sozialer Sicherheit ist für Seniorinnen und Senioren ein unabdingbares Recht und eine wichtige Verpflichtung für unsere Kommune.

Zur Sicherstellung der Generationengerechtigkeit in Solingen fordern wir die Erstellung eines langfristig konzipierten und kontinuierlich zu aktualisieren kommunalen Altenhilfeplanes. Dieser muss in Zusammenarbeit mit dem Stadtrat, Verwaltung und Seniorenbeirat unter Einbeziehung möglichst vieler älterer Menschen die Inhalte und Richtlinien für die kommunale Seniorenpolitik erstellen. Hierbei muss vor allem der gesellschaftlichen Ausgliederung der Seniorinnen und Senioren entgegen gewirkt und die Sicherung der Altenpflege in kommunaler Verantwortung gewährleistet werden.

Der Propaganda vom „demographischen Wandel“ als gesellschaftlichem Problem und allen Formen von Altersdiskriminierung treten wir entschieden entgegen!

DIE LINKE. Solingen tritt ein für:

Þ  Förderung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Þ  Berücksichtigung älterer Menschen bei Einstellungen in der Verwaltung sowie bei kommunalen Eigenbetrieben.

Þ  die Einhaltung des Kündigungsschutzes im öffentlichen Dienst.

Þ  ein passgenaues und individuelles Beratungsangebot für Senioren.

Þ  Hilfestellungen für Rentnerinnen und Rentner, die mit dem jetzigen Renten­system unterhalb der Armutsgrenze liegen und durch Sozialgeld „aufstocken“ müssen.

Þ  Förderung und Unterstützung von Selbsthilfeprojekten und Mitarbeit in der
Politik.

Þ  bedarfsgerechten (barrierefreien) Bau und Ausbau sozialer Wohnformen, die ein altersgerechtes und selbstbestimmtes Wohnen ermöglichen.

Þ  Förderung von Wohnprojekten für Wohngemeinschaften ( Senioren-WGs oder Mehrgenerationenhäuser).

Þ  den Bau von Altenwohnheimen in zentraler Lage im Falle von Neubauten; hierbei sind kleinere Wohneinheiten zu bevorzugen.

Þ  die Förderung der Mobilität der Seniorinnen und Senioren durch den ÖPNV.

Þ  Schaffung von dezentralen Einkaufsmöglichkeiten in den Stadtteilen (Berücksichtigung bei der Stadtplanung!).

Þ  Erstellung von einheitlichen Qualitätsstandards für die Heimaufsicht.

Þ        Pflegekräfte in unbefristeten, versicherungspflichtigen, nach Tarif entlohnten
Arbeitsverträgen.
Leiharbeit in städtischen Seniorenheimen lehnen wir grundsätzlich ab!