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XII. Sport ist Lebensqualität

Die Kommunen, Landkreise, Städte und Gemeinden, haben eine wichtige Aufgabe beim Erhalt der kommunalen Infrastruktur. Sporthallen, Sportplätze und Schwimmbäder müssen den Schulen und Vereinen, aber auch vereinslosen Sport Treibenden in Kneipen- oder Betriebsmannschaften in ausreichendem Umfang zur Verfügung stehen. Der Zugang zu öffentlichen Sportstätten muss jedem Menschen möglich sein. Weil er Treffpunkt und für viele ein Mittelpunkt gesellschaftlichen Lebens ist, leistet der Sport auch eine hervorragende Arbeit bei der Integration von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kulturen. Viele ballspielende und Leistungssport Betreibende mit Migrationshintergrund zeigen das deutlich. Die Förderung von Toleranz und Akzeptanz statt Rassismus und Ausgrenzung sowie Gewaltprävention sind für viele Vereine wichtige Ziele. Es ist deshalb falsch, wenn Kommunen unter dem Druck der Nothaushalte als erstes im Sporthaushalt zu kürzen versuchen.

Auch in Solingen sind Einschränkungen bei Erhalt und Benutzung von kommunalen Sportstätten in erster Linie wirtschaftlichen Erwägungen geschuldet. Nach anfänglichen Anschubfinanzierungen durch städtische Gelder wird der Betrieb und Unterhalt von Hallen und Plätzen auf die Vereine und Sporttreibenden abgewälzt. Diese sehen sich aber immer weniger in der Lage, die Verpflichtungen zu tragen.

DIE LINKE. Solingen tritt ein für:

Þ  bezahlbare Nutzungsentgelte für städtische Sportanlagen und Schwimmbäder und deutlich ermäßigte Sozialtarife für alle Menschen, die staatliche Transferleistungen erhalten.

Þ  eine Steuerung der städtischen Parkraumbewirtschaftung, die Vereinen, Sportlern und Angehörigen über „Freitickets“ während der Zeit der Benutzung (Wettkampf, Trainingszeiten) freien Zugang zu den Parkplätzen der Sportstätten gewähren.

Þ  einen „Runden Tisch“ von Vereinen und Verwaltung zur Absprache über Hallen- und Platznutzung unter Mitsprache der Aktiven.

Þ  die Einstellung von ausreichendem Personal (Hallen- und Platzwarte) zur Pflege und Bereitstellung kommunaler Sportstätten während der Trainings- und Wettkampfzeiten.

Þ  die Sicherstellung, dass Übungsleiterpauschalen und Aufwandsentschädigungen entsprechend den gesetzlichen Vorgaben und Weisungen nicht auf Transferleistungen angerechnet werden.

Þ  eine optimale Pflege und den Erhalt der Solinger Kunstrasenplätze. Die Finanzierung muss in städtischer Hand liegen.