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Mietenexplosion in Solingen macht Wohnen zur Klassenfrage
Die Mieten in Solingen steigen und für immer mehr Menschen wird Wohnen zum Luxus. Nebenkosten explodieren, günstige Wohnungen verschwinden, Sozialwohnungen werden immer weniger. Während die Mietenmafia kassiert, geraten Mieter:innen unter immer stärkeren Druck. Das ist Systemversagen.
Wohnen darf kein Luxus sein
Für viele Solinger:innen ist die Wohnung längst kein sicherer Ort mehr, sondern ein Kostenrisiko. Jede Mieterhöhung, jede Nebenkostenabrechnung, jede Modernisierung kann zur existenziellen Belastung werden.
Wer wenig verdient, wer alleinerziehend ist, wer auf Transferleistungen angewiesen ist, wird besonders hart getroffen. Wohnen ist ein Grundrecht, doch in Solingen und überall wird es immer mehr zur Klassenfrage.
Steigende Mieten, steigende Nebenkosten
Die Angebotsmieten steigen, günstiger Wohnraum verschwindet. Gleichzeitig treiben hohe Energiepreise und steigende Betriebskosten die Warmmieten weiter nach oben. Für viele Haushalte bedeutet das: Immer mehr vom Einkommen fließt direkt an die Vermieter:innen. Besonders dramatisch ist die Lage für Menschen mit geringem Einkommen. Wer eine neue Wohnung sucht, konkurriert auf einem angespannten Markt oft mit Dutzenden anderen Bewerber:innen.
Ohne kommunalen Wohnungsbau gibt es keine Wende
Investoren kaufen Wohnungen nicht, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, sondern um Rendite zu maximieren. Modernisierungen werden genutzt, um Mieten drastisch zu erhöhen. Leerstand wird in Kauf genommen, wenn er höhere Gewinne verspricht. Dem Wohnungsmarkt sind die Menschen egal, der Profit entscheidet.
Die Folge ist Verdrängung: Menschen müssen ihre Stadtteile verlassen, soziale Strukturen brechen weg, Nachbarschaften werden zerstört. Das ist die Folge einer Politik, die Wohnraum dem Markt überlässt.
Solingen braucht dringend eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft. Nur wenn die Stadt selbst baut und Wohnungen besitzt, kann sie dauerhaft bezahlbare Mieten garantieren.
Eine städtische Wohnungsgesellschaft würde:
- Langfristig bezahlbaren Wohnraum schaffen
- Spekulation und Leerstand aktiv bekämpfen
Ohne starken kommunalen Wohnungsbau bleibt die Stadt abhängig von privaten Investor:innen, die kein Interesse an sozialer Gerechtigkeit haben.
Konservative Blockade kostet uns bezahlbaren Wohnraum
Seit Jahren wird über mehr Wohnungsbau geredet – passiert ist zu wenig. Statt massiv in kommunalen und sozialen Wohnungsbau zu investieren, verlässt sich die Stadt auf den Markt.
Das Ergebnis sehen wir jeden Tag: steigende Mieten, weniger Sozialwohnungen, mehr Druck auf Mieter:innen. Das ist Politik für Profite.
Jetzt handeln für bezahlbares Wohnen in Solingen
Wenn du auch findest, dass Wohnen kein Luxus sein darf:
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